World are Still Not Using Parental Controls!

Eine kürzlich durchgeführte Studie des Pew Research Center hat herausgefunden, dass nur 16 % aller Eltern elterliche Kontrollen verwenden, um das digitale Verhalten ihrer Kinder zu überwachen. Das bedeutet, dass 84 % entweder nicht wissen, dass Überwachungstools existieren oder dass sie die vollständigen Konsequenzen der elterlichen Nachlässigkeit in der Online-Welt nicht verstehen. Was die Studie ebenfalls herausgefunden hat ist, dass Eltern tendenziell noch immer eher traditionelle Überwachungsmethoden verwenden – wie zum Beispiel das Gerät wegzunehmen.

In aller Ehrlichkeit – wir sehen diese Situation als Herausforderung. Wir wollten immer Eltern über die Wichtigkeit der mobilen Überwachung aufklären. Aber warum glauben wir, dass das besser ist als traditionelle Überwachung? Lassen Sie uns das etwas genauer ansehen.

Die Defizite der traditionellen Überwachung

Gemäß der Studie sind die “traditionellen” Methoden der Eltern zur technischen Überwachung die folgenden:

  • Dem Kind das Gerät wegnehmen
  • Zeitliche Nutzung limitieren aka Cyber Ausgangssperre
  • Das Erfragen der PINs und Passwörter für das Smartphone des Kindes
  • Freunde in sozialen Netzwerken werden

Nun, das sind alles ziemlich gute Elterntechniken. Interessanterweise unterstützen wir diese Techniken. Sie bringen jedoch ohne elterliche Kontrollen nicht viel. Wenn man das Gerät eines Kindes für eine bestimmte Zeit wegnimmt, dann eliminiert das nicht problematisches Verhalten… Es wird lediglich für einige Zeit aufgeschoben.

Überlegen Sie: Wenn Sie nicht einmal wissen, was Ihr Kind auf seinen Geräten tut, was bringen dann Cyber Ausgangssperren oder dass Sie die Passwörter kennen? Elterliche Kontrollen geben Ihnen das Wissen, um als Eltern informierte Entscheidungen treffen zu können.

Wie überwachen Eltern heutzutage?

Einige der Studienresultate betreffend das Verhalten von Eltern bei der Überwachung können Sie untenstehend finden:

Ich denke, aus diesen Resultaten lässt ich ein Silberstreif am Horizont erblicken – zumindest sind sich immer mehr Eltern über die Wichtigkeit der digitalen Beteiligung bewusst. Aus den Diagrammen können wir erkennen, dass 61 % der Eltern die Websites überprüfen, die ihre Kinder besuchen und 60 % sich ihre Profile in sozialen Netzwerken ansehen. Wie wir in einem unserer früheren Blogs bemerkt haben – die „erwachsenen Millenials“ haben sozusagen begonnen, Eltern zu sein. Und dann gibt es natürlich noch die Eltern der Generation-Z, deren Kinder in die Smartphone Welt geboren wurden. Vielleicht ist es das kombinierte technologische Verständnis dieser Generationen, das zu diesem Wandel geführt hat.

Die größere Notwendigkeit elterlicher Kontrollen

Die Wahrheit ist, dass all dieses Verständnis nichts bringt, wenn Eltern nicht die verfügbaren Tools und Instrumente nützen, um verantwortlich zu handeln. Unsere Aufgabe bei XNSPY ist es, Sie daran zu erinnern, warum elterliche Kontrollen absolut notwendig sind. Wir teilen die Konsequenzen der Vernachlässigung aus den Nachrichten mit Ihnen. Wir teilen Geschichten anderer Eltern mit Ihnen. Unser Ziel ist es, in dieser vernetzten Zeit Eltern aufzuklären, dass es eine größere Notwendigkeit für elterliche Kontrollen als je zuvor gibt. Und wenn Sie diese schon nutzen, sollten Sie dieses Wissen auch an andere Eltern weitergeben!

Jenny Nicole

Mitglied seit Oktober 23, 2014

Jenny Nicole

Mitglied seit Oktober 23, 2014

Jenny Nicole ist Expertin für Jugendpsychologie und digitales Verhalten. Sie hat einen Master in Entwicklungspsychologie und Psychopathologie vom King's College London (Abschluss 2017). Ihre Arbeit konzentriert sich darauf, wie Jugendliche in digitalen Umgebungen kommunizieren und Entscheidungen treffen, insbesondere in sozialen Medien und Messengerdiensten. In den letzten fünf Jahren hat sie umfassend über das Smartphone-Verhalten von Jugendlichen, die Dynamik unter Gleichaltrigen im Internet, die psychologischen Auswirkungen sozialer Medien und die Notwendigkeit von Aufsicht publiziert. Ihre Arbeit hat Eltern und Pädagogen geholfen, nicht nur zu verstehen, was Jugendliche online tun, sondern auch warum. Sie hat nicht nur über hundert Ratgeber zur Kinderpsychologie für Eltern verfasst, sondern ist auch eine regelmäßige Rednerin auf Konferenzen zu Familiensicherheit und Internetregulierung in Großbritannien und den USA.

Hinterlassen Sie eine Antwort:

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert*

Nach oben scrollen